Dagmar Steffen
Dozentin Transfermodul / Forscherin F&E
Wie die Form von Produkten zur Bildung von Identitäten und Produktfamilien eingesetzt wird.
Projekt für eine kollaborative Geschichte.
– Doch ebenso, wie Praxis – auch gestalterische Praxis – auf Theorie basiert, lebt auch die Theoriebildung von der Praxis. Ohne den aktuellen Anwendungsbezug, der immer wieder aufs Neue gesucht werden muss, verliert Theorie ihre Praxisrelevanz. Das gilt vor allem in einem sich ständig verändernden Feld wie Design, das von technologischen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Entwicklungen beeinflusst wird. Praxisintegrierende Forschung, die die gestalterische Praxis theoretisch reflektiert, ist für mich ein Weg, um Theorie und Praxis weiterzutreiben.
Dagmar Steffen studierte Design an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach und am Edinburgh College of Art. Nach dem Diplom arbeitete sie als Fachjournalistin, -autorin und Ausstellungskuratorin. Sie publizierte u. a. «Welche Dinge braucht der Mensch?, Hintergründe, Folgen und Perspektiven der heutigen Alltagskultur», «Design als Produktsprache. Der Offenbacher Ansatz in Theorie und Praxis» sowie «C_Moebel: Digitale Machart und gestalterische Eigenart». Ein Stipendium der Academy of Finland führte sie 2004 an die Aalto University School of Art and Design, Helsinki. Parallel war sie Lehrbeauftragte u.a. an der Bergischen Universität Wuppertal, wo sie zurzeit ihre Promotion abschliesst.. Seit Juli 2008 ist Dagmar Steffen an der Hochschule Luzern – Design & Kunst, in der Lehre sowie in den beiden CC Product & Textile und Design & Management der Forschungsabteilung FED tätig.
Papers von ihr können hier heruntergeladen werden.