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Karin Seiler

Dozentin Illustration (ehemals)

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Begleitete Projekte:
  • Zone H

    Rasieren Sie sich auch Bein-, Achsel- oder Schamhaare? Epilieren, wachsen oder lasern Sie? Täglich? Wöchentlich? Monatlich? Körperhaare sind immer unerwünschter. Sie gelten als unhygienisch und unästhetisch. Betrachtet man Models auf Werbeplakaten und in Zeitschriften, bekommt man den Eindruck, dass Haare nur noch auf dem Kopf erwünscht sind.

  • Tatsächlich

    Ein Buch welches die Frechheit besitzt, nicht in Frage zu stellen, sondern zu Wissen.

  • remember them.

    Die Arbeit beschäftigt sich mit den Mechanismen des Erinnerns, Bewahrens und Vergessens von Bildern. Der theoretisch-wissenschaftliche Teil der Arbeit widmet sich der Frage, ob fotografischer Ausschuss persönliche Erinnerungen besser speichern respektive wiedergeben kann, als konventionelle Bilder in einem Familienalbum. Ziel der praktischen Arbeit ist es, subjektive Bilder zu kreieren, die zur kollektiven Erinnerung werden können, aber auch das subjektiv Erlebte wach halten. Dabei wird ausgehend von persönlichem Fotomaterial des eigenen Familienarchivs eine neue Bildsprache erarbeitet.

  • Ohne Titel

    Die Strukturen unserer Sprache determinieren die Strukturen unseres Denkens. Aus dieser Überlegung entstand die Hoffnung, mit einer differenzierten Sprache ein anderes Denken freizulegen. Dies wiederum mündete im – wahrscheinlich utopischen – Wunsch, ausschliesslich mit Bildern zu kommunizieren, ohne Hilfe der Schriftzeichen der alphabetischen Sprache. Um die Utopie aufrechtzuerhalten, wird die Thesis ohne Titel ausgestellt, damit die Bedeutung des Inhalts explizit in Bildern codiert bleibt. Mein Projekt ist ein Forschungsergebnis, kann als illustrativer Rorschachtest gelesen werden und soll diverse Assoziationen wecken. Der Rezipient ist völlig frei die Arbeit zu interpretieren, oder?

  • Flanieren

    Eine gezeichnete Wandcollage aus Skizzen von Menschen in den Vororten von Bern.

  • Das Hausfrauenprojekt

    Bilder sagen mehr als tausend Worte, wobei ihre Aussage von der Interpretation des Betrachters abhängig ist. Damit die Bildaussage verständlich ist, muss sie sich einer Sprache bedienen, die vom Betrachter gelernt wurde. Diese Verändert sich jedoch stetig. Wie kann man also heute auf einem Bild eine Hausfrau ausmachen, wenn sie keine Schürze mehr trägt?

  • Comics morgen

    Die multimediale Neugeburt sequenzieller Kunst.

« zurück

«Ich glaube, dass wir nie den Moment erreichen sollten, in dem der Satz ‹dies ist eine Geschichte über…› an Faszination und Zauber verliert.» Richard Kearney, On Stories

«All classes, all human groups, have their narratives, enjoyment of which is very often shared by men with different, even opposing, backgrounds. Caring nothing for the division between good and bad literature, narrative is international, transhistorical, transcultural; it is simply there like life itself.» (Roland Barthes, Image-Music-Text)

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Karin Seiler studierte Wissenschaftliche Illustration an der Schule für Gestaltung Zürich (heute ZHdK) und bildete sich anschliessend im Studiengang Illustration an der Hochschule Luzern – Design & Kunst weiter. Seit 2004 ist sie als Dozierende. 2008 – 2011 war sie als Co-Studiengangsleitung Master of Arts in Design an der Hochschule Luzern – Design & Kunst tätig. 2006 – 2007 war sie interimistische Co-Studiengangsleiterin der Vertiefungsrichtung Scientific Visualization an der ZHdK, wo sie nach wie vor als Dozierende tätig ist. In ihrer langjährigen selbstständigen Tätigkeit als Wissenschaftliche Zeichnerin, Illustratorin und Gestalterin hat sie sich vorwiegend mit der Visuellen Wissensvermittlung im kulturellen und populärwissenschaftlichen Bereich auseinandergesetzt.