Nina Gellersen
Leitung Studiengang / Forscherin F&E
Das Elektrofahrrad wird auch in Zukunft unser Stadtbild prägen. Doch welche Funktionen soll es zukünftig erfüllen und in welchen Anwendungsbereichen findet es Anklang? In meiner schriftlichen Master Thesis setze ich mich mit diesen Fragen auseinander. Genauer entwickle ich im Bereich der Trendforschung Szenarien für das Jahr 2021, welche aufzeigen wie soziokulturelle, technische, wirtschaftliche und ökologische Einflüsse die Entwicklung des Elektrofahrrads beeinflussen. Diese Auseinandersetzung bildet die Ausgangslage für die resultierende gestalterische Arbeit: Eine Elektrofahrrad-Designstudie in Zusammenarbeit mit der «myStromer AG».
Wie die Form von Produkten zur Bildung von Identitäten und Produktfamilien eingesetzt wird.
Pflegende Angehörige von Demenzpatienten erfüllen eine schwere und komplizierte Aufgabe, die oft mit Angst, Sorgen und Einsamkeit verbunden ist. Oft geben sie ihr altes Leben für den demenzkranken Menschen auf und investieren jede freie Minute in die Unterstützung und Pflege der Betroffenen. Obwohl ihr eigenes Leben und ihre Bedürfnisse in den Hintergrund treten, fallen Unterstützung und Hilfe für Angehörige oft sparsam aus oder treffen zu spät ein. Das Projekt «Seelenbalsam» beschäftigt sich mit den Problemen und Bedürfnissen der Angehörigen und hat das Ziel, eine Dienstleistung zu entwickeln, die die Angehörigen besonders in der schweren Anfangszeit unterstützen soll. Die Unterstützung bei Problemen, Sorgen und Ängsten soll der oft schwer belasteten Seele der Angehörigen einen Hauch von Seelenbalsam verschaffen.
kidsgoods ist ein Unternehmenskonzept, welches ein selektives Produktesortiment für Kinder im eigenen für Mobile und Tablett Computer optimierten Web-Store anbietet. Das neuartige Geschäftsmodell kombiniert Ressourceneffizienz dank Crowdfunding, europäischer Produktion und direktem Vertrieb mit Produktdesign, welches sowohl Eltern als auch Kinder anspricht.
Offenes Feuer als Objekt der Interaktion.
Meine Masterthesis mit dem Titel – erlebnisrelevante Faktoren bei inszenierten Schlafstätten – untersuchte, warum das Geschäft mit dem Schlafen im Iglu, im Maisfeld oder im Bergwerksilo so boomt. Ich wollte herausfinden, welche Faktoren bei der Planung und Realisation solch eines Übernachtungsortes vorhanden sein müssen, damit der Gast den Aufenthalt als bleibendes Erlebnis in Erinnerung behält.
Essentialismus als Befreiung.
«Ich glaube, dass die Sehnsucht nach den leisen Dingen sehr gross geworden ist, nach Gegenständen, die nichts anderes vorhaben als das zu tun, wofür sie geschaffen wurden. Nach Dingen, die einen nicht dauernd anschwatzen, belehren oder durch Dummheit beleidigen.» Friedrich Achleitner
Nach dem Abitur absolvierte Nina Gellersen eine Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin und studierte anschliessend an der FH Darmstadt Industrial Design. Nach Tätigkeiten im Marketing wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die HfG Schwäbisch Gmünd und die Folkwang Hochschule Essen. Dort war sie vorwiegend im Schwerpunkt Technisches Design tätig und für die Einführung in die methodischen Entwurfsgrundlagen verantwortlich. In ihrer eigenen Tätigkeit als Designerin befasste sich Nina Gellersen im Rahmen ihrer Anstellung bei Ingenhoven Architekten mit der Konzeption und Gestaltung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen an der Schnittstelle von Objekt (also dem Gebäude) und Mensch. Nebenbei befasst sie sich auch mit der Forschung und arbeitet als Projektleiterin im CC Design & Management sowie – so es die Zeit erlaubt – an ihrer Dissertation über Berufsbiografien von Absolventen der HfG Ulm. Seit September 2008 ist Nina Gellersen Co-Leiterin des Masters of Arts in Design, seit September 2011 Gesamtleiterin.