Paolo Friz
Dozent Illustration
(English) An illustrated book.
Rasieren Sie sich auch Bein-, Achsel- oder Schamhaare? Epilieren, wachsen oder lasern Sie? Täglich? Wöchentlich? Monatlich? Körperhaare sind immer unerwünschter. Sie gelten als unhygienisch und unästhetisch. Betrachtet man Models auf Werbeplakaten und in Zeitschriften, bekommt man den Eindruck, dass Haare nur noch auf dem Kopf erwünscht sind.
Ein Buch welches die Frechheit besitzt, nicht in Frage zu stellen, sondern zu Wissen.
«Bring me men to match my mountains, Bring me men to match my plains, Men with empires in their purpose, And new eras in their brains.» («Bring mir Männer, die meinen Bergen gleichkommen, bring mir Männer, die meinen Ebenen gleichkommen, Männer mit einem Imperium in ihrer Absicht und neuen Zeitaltern im Gehirn.») (Sam Walter Foss 1894)
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Mechanismen des Erinnerns, Bewahrens und Vergessens von Bildern. Der theoretisch-wissenschaftliche Teil der Arbeit widmet sich der Frage, ob fotografischer Ausschuss persönliche Erinnerungen besser speichern respektive wiedergeben kann, als konventionelle Bilder in einem Familienalbum. Ziel der praktischen Arbeit ist es, subjektive Bilder zu kreieren, die zur kollektiven Erinnerung werden können, aber auch das subjektiv Erlebte wach halten. Dabei wird ausgehend von persönlichem Fotomaterial des eigenen Familienarchivs eine neue Bildsprache erarbeitet.
Ein Film von Omid Khoshnazar.
Eine Stadt voller vergessener Momente entdecken.
«Mikasa» drückt in «Malagasy», der Landesprache der Madagassen, eine Intention aus und ist am besten mit «wollen» zu übersetzten. «Sary» bezeichnet ein Bild, ein Foto oder eine Zeichnung.
In meiner Masterthesis befasse ich mich mit der aktuellen Aufgabe der Zeichnung in der madagassischen Umweltbildung. Ausgangspunkt meiner praktischen Masterarbeit war die Frage, wie ich als Zeichnerin einen Beitrag zu madagassischen Umweltbildung leisten kann.
Emotionen darstellen.
Eine gezeichnete Wandcollage aus Skizzen von Menschen in den Vororten von Bern.
Eine Bildergeschichte.
Die dreiteilige Videoinstallation «Dickicht» kann als eine Art Malerei mit Video bezeichnet werden. Dabei fällt das Fehlen einer handelnden Figur im Bild auf, was für eine filmische Arbeit eher aussergewöhnlich ist. Findet sich der Betrachter schlussendlich selber im Bild, da es sein Blick ist, der durch die Bewegung der Bildsprache ins Bild hineingezogen wird?
Ein Berufskollege hat mich mal nach den drei wichtigsten Eigenschaften gefragt, die ein Illustrator/ Bildermacher haben sollte um mit seiner Arbeit im Markt eine aktive Rolle einnehmen zu können. Ich denke: Hartnäckigkeit, Neugier und die Fähigkeit seine eigene Arbeit und sein eigenes Tun immer wieder ehrlich zu reflektieren.
Paolo Friz studierte Illustration an der Hochschule Luzern – Design & Kunst und an der Hochschule für angewandte Kunst in Prag. Nach dem Fachhochschulabschluss schloss er sein Studium an der Central Saint Martins School of Art in London als Master of Arts in Communication Design ab. In den letzten 14 Jahren hat Paolo Friz sehr erfolgreich in den verschiedenen Illustrationsbereichen gearbeitet. Er wurde 2004 von der führenden deutschen Editorial Design Gruppe Kircher-Burkhardt aus Berlin zu den fünf interessantesten Illustratoren Deutschlands gewählt. In den Jahren 2004 und 2005 zeichnete die Society for News Design in Houston/USA die von Paolo Friz illustrierten Sonderbeilagen Karriere Extra der Sonntagszeitung mit dem Award of excellence aus.