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Nachhaltigkeit beeinflusst Gestaltung – Ein Projektbeispiel aus der Modeindustrie

Die Kombination von Nachhaltigkeit und Gestaltung erlangt immer größere Bedeutung für Konsumenten und Industrie. Gestalter und Produktmanager sind dazu aufgefordert, beide Themen sinnvoll miteinander zu verbinden. Besonders in der Gestaltung und Entwicklung von nachhaltigen Bekleidungsartikeln mangelt es an Informationen über die Integration von nachhaltigen Kriterien, wie auch an einer möglichen Gestaltung des Produktentwicklungsprozesses.

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Das Projekt «Nachhaltigkeit beeinflusst Gestaltung» untersucht den Einfluss von Kriterien der Nachhaltigkeit auf den Gestaltungsprozess und dessen Ergebnisse. Dazu wurde zunächst ein Prozessmodell entwickelt, welches die Zusammenhänge zwischen der Nachhaltigkeit und dem Gestaltungsprozess aufzeigt. Das Prozessmodell wurde während der Entwicklung einer sechsteiligen Modekollektion stets den Gegebenheiten angepasst und unterlag daher ständiger Veränderung. Die schriftliche Ausarbeitung beschäftigt sich im Schwerpunkt mit eben jener Entwicklung, Evaluation und Anpassung des Prozessmodells an die praktische Umsetzung.

In der praktischen Ausarbeitung der Thesis wurden ausschliesslich Materialien verwendet, die den zuvor festgelegten Kriterien der Nachhaltigkeit entsprechen: naturbelassen, fair gehandelt, nach ökologischen Standards angebaut sowie regional verfügbar. Als weiteres Kriterium für nachhaltige Bekleidung wurde Multifunktionalität festgelegt, daher wurde ein Teil der Kollektion variabel tragbar gestaltet.

Das Projekt bestätigt in der praktischen Ausarbeitung die These «Nachhaltigkeit beeinflusst Gestaltung», ohne den Anspruch an Tragekomfort, Ästhetik und Zeitgeist zu vernachlässigen.

Andrea Bitzer
Textiles
2010

Master-Thesis

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