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remember them.

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Mechanismen des Erinnerns, Bewahrens und Vergessens von Bildern. Der theoretisch-wissenschaftliche Teil der Arbeit widmet sich der Frage, ob fotografischer Ausschuss persönliche Erinnerungen besser speichern respektive wiedergeben kann, als konventionelle Bilder in einem Familienalbum. Ziel der praktischen Arbeit ist es, subjektive Bilder zu kreieren, die zur kollektiven Erinnerung werden können, aber auch das subjektiv Erlebte wach halten. Dabei wird ausgehend von persönlichem Fotomaterial des eigenen Familienarchivs eine neue Bildsprache erarbeitet.

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Die Arbeit «remember them.» (erinnere sie.) beschäftigt sich mit den Mechanismen des Erinnerns, Bewahrens und Vergessens von Bildern. Als Grundlage der künstlerischen Arbeit wurde dabei auf Fotografien aus dem privaten Familienarchiv der Autorin zurückgegriffen.
Die Faszination galt aber den Bildern, die mit Fehlern behaftet oder vom Archivierenden als unkonventionell empfunden wurden: das heisst Bilder mit Fehlern, wie grellen Blitzlichtern, eigenartigem Bildaufbau, falschen Belichtungszeiten, abgeschnittenen Köpfen und verdeckten Gesichtern. Durch die genaue Auseinandersetzung anhand einer Bildanalyse in der schriftlichen Thesis wurde dieser fotografische Ausschuss zur intensiven Erfahrung. Die Fehlerhaftigkeit der Bilder wird zu einem klaren Blick. Dieser Blick schärft die Wahrnehmung, nicht nur in Bezug auf die persönliche Erinnerung, sondern auch auf die einer Gestalterin und Bildschaffenden. Ausschussbilder dienen der Formung und Konservierung des gestalterischen Blickes, der persönlichen Erinnerung, der Vergangenheit des Fotografen, aber auch der Angehörigen und decken gleichzeitig Wahrheiten auf, indem sie in der Lage sind, eine unverfälschte Sicht auf die Welt zu zeigen.
Die Macht unsere Erinnerungen zu manipulieren, lässt uns über unsere Vergangenheit entscheiden. Neue Erinnerungsbilder sollen geschaffen werden, die nicht mehr nur persönliche Gedanken enthalten und so nur in dem Emotionen auslösen, der das Bild oder das darauf Abgebildete kennt, sondern für jeden lesbar und interessant sein. Ziel der Arbeit ist es subjektive Bilder zu kreieren, die zu neuen kollektiven Erinnerungen werden können, aber auch das subjektiv Erlebte weiterleben lassen. Den Bildern soll ein neuer Stellenwert gegeben werden, sie sollen vor dem Vergessen bewahrt werden. remember them.

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